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Forst (Lausitz)
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top
Forst (Lausitz) (), niedersorbisch BarĹĄÄ (ĹuĹžyca), ist die Kreisstadt des brandenburgischen Landkreises Spree-NeiĂe in der Niederlausitz. Die Stadt fĂźhrt den amtlichen Namenszusatz âKreis- und Rosenstadt/Wokrejsne a roĹžowe mÄstoâ.cite-ref-2[2]
Forst ist neben Neukirch/Lausitz der einzige Ort mit dem Namenszusatz Lausitz, andere Orte benennen in ihren Namenszusätzen den jeweiligen Teil der Lausitz explizit, beispielsweise WeiĂwasser/Oberlausitz.
Contents
⢠Geografie
⢠Stadtgliederung
⢠Geschichte
⢠Mittelalter
⢠Frßhe Neuzeit
⢠19. Jahrhundert
⢠Eingemeindungen
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Wappen
⢠Bauwerke
⢠Gedenkstätten
⢠Museum
⢠Unternehmen
⢠Verkehr
⢠Bildung
⢠Sport
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geografie
Die Stadt liegt 20 Kilometer Ăśstlich von Cottbus an der Lausitzer NeiĂe. Am gegenĂźberliegenden polnischen Ufer liegt die Ortschaft Zasieki (deutsch: Skaren, ehemals Berge) der Gemeinde Brody (PfĂśrten), die bis 1945 ein Forster Stadtteil war. Durch die Innenstadt flieĂt der 1380 angelegte MĂźhlgraben. Die Malxe flieĂt durch die westlichen Stadtteile. Das Naturschutzgebiet Euloer Bruch befindet sich nordwestlich der Innenstadt.
Stadtgliederung
Die Stadt gliedert sich in die Ortsteile und Wohnplätze (niedersorbische Bezeichnungen in Klammern):cite-ref-3[3]
⢠Bohrau (Bórow)
⢠Briesnig (Rjasnik)
⢠Horno (Rogow), seit 2003 neue Siedlung fßr das vom Tagebau ßberbaggerte Dorf Horno bei Jänschwalde
⢠Groà Bademeusel (Wjelike BóŞemysle)
⢠Groà Jamno (Jamne)
⢠Klein Bademeusel (MaĹe BóŞemysle) mit dem Wohnplatz FĂśrsterei Bademeusel (BóŞemyslaĹska GĂłlnikaĹnja)
⢠Klein Jamno (MaĹe Jamne)
⢠Mulknitz (MaĹksa)
⢠Sacro (Zakrjow)
Zum ortsteifreien Kerngebiet der Stadt Forst gehĂśren die Wohnplätze Domsdorf (DomaĹĄojce), Eigene Scholle (SwĂłjske Grunty), Eulo (WiĹow), FĂśrsterei Keune (GĂłlnikaĹnja ChĂłjna), Keune (ChĂłjna; bis 30. November 1937 Koyne)cite-ref-4[4], Mexiko und NoĂdorf (NosydĹojce). Die ehemaligen Forster Stadtteile Berge und Scheuno liegen seit 1945 in Polen.
Geschichte
Siehe auch
:
Geschichte der Tuchindustrie in Forst (Lausitz)
Mittelalter
SĂźdlich des sorbischen Dorfes Altforst mit der Marienkirche bildete sich wohl um 1150 am Ăbergang der wichtigen West-Ost-StraĂe von Halle nach Glogau (SalzstraĂe) Ăźber die NeiĂe eine Kaufmannssiedlung mit Nikolaikirche, woraus sich seit etwa 1265 die regelmäĂig angelegte, im 14. Jahrhundert erstmals als solche bezeichnete Stadt entwickelte, fĂźr deren Gedeihen später auch die Nord-SĂźd-StraĂe von Guben in die Niederlausitz an Bedeutung erlangte. Der Rat konnte die Niedergerichte erwerben.
1352 bekam Katharina von Ileburg vom bĂśhmischen (und rĂśmisch-deutschen) KĂśnig Karl IV. als Markgraf der Niederlausitz die Herrschaft Forst verliehen. Seit 1380 saĂen auf der Burg westlich des MĂźhlgrabens die Biebersteiner als Vasallen des Markgraftums Niederlausitz, zumeist in Verbindung mit der Herrschaft PfĂśrten, die in der Landesverfassung eine bevorzugte Stellung als Freie Standesherrschaft innehatte. Sie blieben dort bis zum Aussterben der Adelsfamilie mit Ferdinand II. 1667. Im Jahre 1428 bestätigten Ulrich, Wenzel und Friedrich von Bieberstein die Stadtrechte.
FrĂźhe Neuzeit
Nach der Reformation wurde im 16. Jahrhundert auch in Forst in der sorbischen Volkssprache gepredigt. Vier der sieben BĂźrgermeister dieses Jahrhunderts trugen sorbische Namen.cite-ref-5[5]
Im DreiĂigjährigen Krieg besetzte 1626 der Feldherr Wallenstein mit seinen Truppen Forst. Infolge des Traditionsrezesses des Prager Friedens fiel die Stadt â wie die Niederlausitz insgesamt â 1635 an das KurfĂźrstentum Sachsen.
Das seit 1418 privilegierte Tuchmacherhandwerk prägte die Wirtschaft der Stadt, es erhielt seit 1628 Zuzug durch Tuchmacher aus den Niederlanden sowie den Orten Lissa, Meseritz und Fraustadt aus der Provinz Posen, so dass 1695 die Innung 50 Meister zählte. 1704 nahm Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg ihren Witwensitz in Forst. 1746 erwarb Graf Heinrich von BrĂźhl die Standesherrschaft Forst und vereinigte sie wieder mit PfĂśrten. 1748 verheerte ein groĂer Brand die Stadt. Der Wiederaufbau erfolgte nach Plänen von BrĂźhl und Baumeister Johann Christoph KnĂśffel. Nach 1750 richtete der Graf als Besitzer von Forst eine Tuch- und Leinenmanufaktur im Jahnschen Schloss ein. 1763 wurde Graf Heinrich von BrĂźhl unter dem Taufstein der Stadtkirche beigesetzt.
19. Jahrhundert
Um 1800 wurden die sorbischen Gottesdienste in Forst als Folge der von den Landesherren betriebenen Germanisierungspolitik abgeschafft. 1815 kam Forst durch den Wiener Frieden an PreuĂen und wurde dem brandenburgischen Kreis Sorau im Regierungsbezirk Frankfurt zugeteilt. 1821 errichtete der Kaufmann Jeschke auf dem SchlossgrundstĂźck die erste Spinnfabrik. 1832 erschien die erste Forster Zeitung. 1837 erfolgte die Vereinigung der Stadt- und Amtsgemeinde. Die Herstellung von Buckskin seit 1840 und die EinfĂźhrung der Dampfmaschine 1844 lieĂ Forst zu einer der bedeutendsten Textilstädte werden (âdeutsches Manchesterâ).
1863 nahm die Gasfabrik ihren Betrieb auf, 1888 erĂśffnete der städtische Schlachthof und 1903 das Wasserwerk. 1875 wurde das Dorf Altforst eingemeindet. 1880 entstand das Gymnasium und 1891 die Webschule. Im Jahr 1897 suchte ein verheerendes Hochwasser die Stadt heim. Die Einwohnerzahl stieg mit der Industrialisierung von 2.600 im Jahre 1830 auf 32.000 im Jahre 1900. 1872 entstand die Bahnverbindung nach Cottbus und Sorau, 1891 nach WeiĂwasser und 1904 nach Guben. Ende des 19. Jahrhunderts bildeten sich die ersten Parteien (1871 der Ăśrtliche Sozialdemokratische Arbeiterverein und die Ortsgruppe der SDAP). 1897 schied die Stadt Forst aus dem Kreis Sorau aus und bildete einen eigenen Stadtkreis.
20. und 21. Jahrhundert
Im Jahr 1922 wurde die Lange NeiĂebrĂźcke errichtet, und 1932 begann man mit der Regulierung des Flusses. 1937 feierte die Stadt das 450-jährige Bestehen der KĂśnigskompanie der Forster SchĂźtzengilde. Die Synagoge, die die jĂźdische Gemeinde um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in der WasserstraĂe 6 in einem Wohnhaus errichtet hatte, wurde in der Pogromnacht 1938 von SA-Männern geschändet. Durch die Tat eines Feuerwehrmannes wurde sie vor dem Abbrennen gerettet, 1945 im Krieg nicht totalzerstĂśrt, wurde das Gebäude wieder aufgebaut. Ab den 1950er Jahren befand sich im Erdgeschoss des Hauses der Forster Liegenschaftsdienst, und im ersten OG. die VolksbĂźcherei (Allgemeine Ăffentliche Bibliothek). Erst im Jahr 1976 ist das Gebäude, wie das gesamte Viertel im Rahmen des komplexen Wohnungsbauprogrammes der Stadt abgerissen worden. 1939 wurde mit dem Bau der Sprengchemie Forst-Scheuno im Stadtteil Forst-Scheuno (heute BroĹźek) begonnen.
Ab Mitte Februar 1945 hatte die sowjetische Armee einen BrĂźckenkopf am jenseitigen NeiĂeufer gebildet. Am 25. Februar begann die BeschieĂung der Stadt. Die Verteidigung der Stadt dauerte bis zum April. Vom 16. bis 18. April eroberten sowjetische Truppen die Stadt Forst. Nach Beendigung der Kämpfe lagen 85 Prozent der Stadt in TrĂźmmern. Die Gebiete Ăśstlich der NeiĂe (Stadtteil Berge) wurden unter polnische Verwaltung gestellt und so gut wie vollständig devastiert, die Einwohner vertrieben. Auf polnischer Seite lebten 2010 etwas mehr als 350 Menschen. Im April 1945 wurden im Dorf WeiĂagk 80 Deserteure der Wehrmacht von SS-Leuten erschossen. Als der Ort dem Tagebau weichen musste, wurden die Opfer auf den Friedhof in Forst umgebettet.
Im Jahr 1952 erhielt Forst den Status einer Kreisstadt (Kreis Forst) des Bezirks Cottbus. 1964 wurden sämtliche Forster Textilbetriebe zum VEB Tuchfabriken Forst zusammengelegt. Mit ungefähr 3.000 Arbeitern in der Textilbranche war Forst auch in der DDR ein wichtiger Textilstandort. In den 1970er und 1980er Jahren wurden zahlreiche neue Gebäude in der Innenstadt errichtet. Mit der Wende in der DDR im Jahre 1989 begann eine Neustrukturierung der kommunalen Infrastruktur. 1993 wurde Forst Kreisstadt des Landkreises Spree-NeiĂe. 2002 erfolgte die ErĂśffnung der deutsch-polnischen GrenzbrĂźcke ForstâZasieki (âBrĂźcke der Europäischen Unionâ). 2004 erhielt Forst den Titel Rosenstadt.
Unter dem Motto âBlumen statt Waffenâ stellte Thomas Rother aus Essen neun âGrenzrosenâ auf, die letzte 2013 im Rosengarten zum 750. Stadtjubiläum.cite-ref-6[6]
Eingemeindungen
Der heutige Ortsteil Klein Bademeusel gehÜrte bereits seit dem 1. Juli 1977 zur damaligen Groà Bademeusel, der Ortsteil Klein Jamno wurde am gleichen Tag nach Groà Jamno eingemeindet. Im Zuge der Kreisreform von 1993 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Bohrau, Briesnig, Groà Bademeusel, Groà Jamno, Mulknitz und Naundorf nach Forst eingemeindet.
Zwischen 2012 und 2014 bekundete Forst das Interesse an der Aufnahme der Gemeinde GroĂ Schacksdorf-Simmersdorf in das Stadtgebiet. Bei einem im August 2014 durchgefĂźhrten BĂźrgerentscheid in GroĂ Schacksdorf-Simmersdorf sprach sich ein GroĂteil der Einwohner der Gemeinde gegen eine Eingemeindung nach Forst aus.
BevĂślkerungsentwicklung
Bei der Angabe von 1820 handelt es sich um eine Schätzung, danach um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die âortsanwesende BevĂślkerungâ, ab 1925 auf die WohnbevĂślkerung und seit 1966 auf die âBevĂślkerung am Ort der Hauptwohnungâ. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
Die angegebenen Zahlen wurden vom Amt fĂźr Statistik Berlin-Brandenburg bzw. seinen Vorläufern aufbereitet und berĂźcksichtigen daher grundsätzlich nur dessen Bearbeitungsgebiet, also das Territorium der Stadt, soweit es heute zu Brandenburg gehĂśrt. Daher wird rĂźckwirkend das ehemalige Forster Stadtgebiet Ăśstlich der NeiĂe, das 1945 an Polen gelangte, aus der Betrachtung ausgeklammert. Bei dessen Einbeziehung wären die Einwohnerzahlen der Stadt vor 1945 deutlich hĂśher. So wurden in der Amtlichen Statistik des Deutschen Reichs zum Zeitpunkt der Volkszählung am 16. Juni 1933 fĂźr die Stadt Forst 37.768 Einwohner ermitteltcite-ref-7[7]; zum Zeitpunkt der Volkszählung am 17. Mai 1939 dann fĂźr die Stadt Forst 37.975 Einwohner. Durch die Eingemeindungen von Domsdorf, Eulo, Keune, NoĂdorf und Scheuno und eines Teils von Jähnsdorf am 1. April 1940 ergab sich rĂźckwirkend fĂźr den 17. Mai 1939 sogar ein Wert von 44.802 Einwohnern.cite-ref-8[8]
Die Einwohnerzahl nimmt stetig ab.
Gebietsstand des jeweiligen Jahres (aber bis 1945 unter Ausklammerung des heute polnischen Gebiets), Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1990)cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]cite-ref-11[11], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022
Politik
Stadtverordnetenwahl 2024
Wahlbeteiligung: 60,6 % (2019: 53,7 %)
%
40
30
20
10
0
38,0 %
17,8 %
14,3 %
9,5 %
6,2 %
5,1 %
4,4 %
1,8 %
2,9 %
AfD
CDU
SPD
GfF
Linke
uL-FW
FDP
GrĂźne
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
%p
8
6
4
2
0
â2
â4
â6
â8
â10
+8,0
%p
+1,0
%p
+1,8
%p
â3,8
%p
â8,2
%p
+5,1
%p
â2,6
%p
â1,0
%p
â0,2
%p
AfD
CDU
SPD
GfF
Linke
uL-FW
FDP
GrĂźne
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
Gemeinsam fĂźr Forst
Unabhängig Links â
BVB/FW
2024:
EWV Auerswald: 1,7 %, UWG-SPN: 0,7 %, EWV Ernst: 0,5 %
2019:
EWV Fleischhauer: 1,1 %, Klinger Runde: 1,0 %,
Piraten
: 1,0 %
Stadtverordnetenversammlung
Siehe auch
:
Ergebnisse der Kommunalwahlen in Forst (Lausitz)
Die Stadtverordnetenversammlung von Forst (Lausitz) besteht aus 28 Stadtverordneten und der hauptamtlichen BĂźrgermeisterin. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-12[12]
| Partei / Wählergruppe | Sitze 2024 | Stimmenanteil 2024 | | Sitze 2019 | Stimmenanteil 2019 |
|---|---|---|---|---|---|
| AfD | 11 | 38,0 % | | 8 | 30,0 % |
| CDU | 5 | 17,8 % | | 5 | 16,8 % |
| SPD | 4 | 14,3 % | | 4 | 12,5 % |
| Gemeinsam fĂźr Forst | 3 | 0 9,5 % | | 4 | 13,3 % |
| Die Linke | 2 | 0 6,2 % | | 4 | 14,4 % |
| Unabhängig Links â BVB/FW | 1 | 0 5,1 % | | â | â |
| FDP | 1 | 0 4,4 % | | 2 | 0 7,0 % |
| BĂźndnis 90/Die GrĂźnen | 1 | 0 1,8 % | | 1 | 0 2,8 % |
| Einzelbewerber Hans-JĂśrg Auerswald | â | 0 1,7 % | | â | â |
| Unabhängige Wählergemeinschaft Spree-NeiĂe | â | 0 0,7 % | | â | â |
| Einzelbewerber Michael Ernst | â | 0 0,5 % | | â | â |
| Einzelbewerber Helmut Fleischhauer | â | â | | â | 0 1,1 % |
| Klinger Runde | â | â | | â | 0 1,0 % |
| Piratenpartei | â | â | | â | 0 1,0 % |
| Insgesamt | 28 | 100 % | | 28 | 100 % |
Bei der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurden die folgenden Fraktionen gebildet: AfD (11 Sitze), SPD/FDP/GrĂźne (6 Sitze), CDU (5 Sitze), Gemeinsam fĂźr Forst (3 Sitze) und Die Linke (2 Sitze). Ein Stadtverordneter bleibt fraktionslos.
Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung ist Ingo Paeschke (Unabhängig Links â BVB/Freie Wähler), seine Stellvertreter sind Ingo Bochmann (AfD) und Hermann Kostrewa (SPD).cite-ref-13[13]
BĂźrgermeister
⢠1990â2006: Gerhard Reinfeld (CDU)
⢠2006â2015: JĂźrgen Goldschmidt (FDP)
⢠2015â2017: Philipp Wesemann (SPD)
⢠seit 2018: Simone Taubenek (parteilos)
2006 wurde Reinfeld fraktionsßbergreifend Vetternwirtschaft vorgeworfen und daher ein Bßrgerentscheid zu seiner Abwahl eingeleitet, der am 8. Oktober 2006 mit einer Zustimmung von 85 % erfolgreich war. Am 18. Februar 2007 wurde Jßrgen Goldschmidt in einer Stichwahl mit 57,4 % der gßltigen Stimmen als neuer Bßrgermeister gewählt, nachdem er am 28. Januar 2007 mit 45,8 % die nÜtige Mehrheit verfehlt hatte.
Bei der Bßrgermeisterstichwahl am 15. März 2015 setzte sich der 25-jährige SPD-Kandidat Philipp Wesemann mit 60,6 % der gßltigen Stimmen gegen seinen Mitbewerber durch.cite-ref-14[14] Wesemann war bei seinem Amtsantritt Brandenburgs jßngster Bßrgermeistercite-ref-15[15] sowie der jßngste Bßrgermeister einer Kreisstadt in Deutschland.cite-ref-16[16] Am 24. November 2017 schied Wesemann freiwillig aus dem Amt aus und kam damit einer geplanten Abwahl zuvor.cite-ref-17[17] Bis zur Neuwahl 2018 ßbernahm der bisherige Stellvertreter Jens Handreck die Aufgaben des Bßrgermeisters.
Wappen
Das aktuelle Wappen wurde am 13. April 2011 genehmigt.
Blasonierung: âIn Rot ein goldener Schild, belegt mit einer linksgekehrten, fĂźnfendigen roten Hirschstange. Auf dem Helm mit Decken aus einer Krone wachsend die Wappenfigur, alles golden.âcite-ref-20[20]cite-ref-21[21]
Historische Wappen
Im Auftrage des Magistrats fertigte Gustav Adolf Closs aus Berlin einen Entwurf an, der durch Beschluss des Magistrats vom 29. Oktober 1924 zum geltenden Stadtwappen wurde.cite-ref-22[22] Das Wappen wurde am 4. September 1992 genehmigt. Dieses Vollwappen wird heute nur fßr repräsentative Zwecke verwendet. Seit dem 3. Dezember 2005 wird fßr hoheitliche (amtliche) Zwecke das Wappen ohne Oberwappen (d. h. ohne Helm und Helmzier) verwendet.
Blasonierung: âIn Gold eine aufgerichtete, nach rechts gebogene vierendige rote Hirschstange mit einem kleeblättrigen Rosenstock.â
Es handelt sich ursprĂźnglich um das Wappen der Herren von Bieberstein, die lange Zeit auch Stadtherren von Forst waren.
Städtepartnerschaften
Forst pflegt seit 1990 städtepartnerschaftliche Beziehungen zu Wermelskirchen in Nordrhein-Westfalen und seit 2000 zu den beiden polnischen Gemeinden Lubsko und Brody.
SehenswĂźrdigkeiten und Kultur
Bauwerke
In der Liste der Baudenkmale stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler, darunter mehrere Tuchfabriken, mehrere Kirchen und der Wasserturm, das Wahrzeichen der Stadt. Die Bodendenkmale sind dort aufgefßhrt.
Stadtkirche St. Nikolai: Die Grundlegung fßr das Bauwerk fand im 12. Jahrhundert statt. In einer Gruft der Kirche fand Heinrich von Brßhl seine letzte Ruhestätte. Die farbigen Fenster in der Apsis mit Tuchmotiven stammen von dem Berliner Kßnstler Helge Warme, der auch den Altarhintergrund mit 144 unterschiedlichen Glasplatten gestaltete.
Gedenkstätten
⢠Denkmal von 1950 fßr die Opfer des Faschismus auf dem Platz des Friedens
⢠Gedenkstein fĂźr 80 erschossene Wehrmachtsdeserteure auf dem Hauptfriedhof an der Frankfurter StraĂe
⢠Ehrengrabanlage von 1981 fßr verstorbene Widerstandskämpfer gegen den Faschismus
⢠Gedenkstein von 1977 fĂźr vier ermordete Kriegsgegner an der Spremberger/Ecke Triebeler StraĂe
⢠Ehrenmal fßr die Gefallenen des Ersten Weltkrieges im Ortsteil Bohrau
Museum
Das Forster. Museum fĂźr Textil- und Industriegeschichte Lausitz ist ein Industrie- und Stadtmuseum, das 1995 als Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) in einer stillgelegten denkmalgeschĂźtzten Tuchfabrik erĂśffnet wurde. Nach einer umfangreichen Sanierung und Umstrukturierung wurde es im November 2025 unter dem neuen Namen wiedererĂśffnet. Ausstellungsschwerpunkte sind die Geschichte des Tuchmacherhandwerks und damit eng verknĂźpft die Geschichte der Stadt Forst (Lausitz). Im Stadtteil Horno befindet sich das Archiv verschwundener Orte, ein Dokumentations- und Informationszentrum der durch den Braunkohlenabbau abgebaggerten DĂśrfer in der Lausitz.
RegelmäĂige Veranstaltungen
Die Stadt ist wegen des Ostdeutschen Rosengartens weit ßber die Landesgrenzen hinaus bekannt. Traditionell finden die Rosengartenfesttage am letzten Juni-Wochenende statt. Jedes Jahr im Frßhjahr wird die Forster RosenkÜnigin gewählt, welche die Stadt und den Ostdeutschen Rosengarten repräsentieren soll.
âDie GrĂźne Saisonâ wird mit dem Reit- und Springturnier auf der Radrennbahn erĂśffnet.
Auf der Radrennbahn wird auch jährlich zu Pfingsten ein Steherrennen veranstaltet.
Wirtschaft und Infrastruktur
Unternehmen
In der Stadt gibt es eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen, darunter Unternehmen fßr Metallbau und -verarbeitung, Logistikunternehmen, Hersteller von Baustoffen und andere Dienstleister. Von den einstigen Tuchfabriken ist heute keine mehr aktiv.
Verkehr
Schienenverkehr
Der Bahnhof Forst (Lausitz) liegt an der Bahnstrecke CottbusâĹťary (Sorau). Es verkehren Regionalbahnen nach Cottbus und ĹťagaĹ (Sagan). Auf der Bahnstrecke ForstâGuben gab es von 1904 bis 1981 und auf der Bahnstrecke WeiĂwasserâForst von 1896 bis 1996 GĂźter- und Personenverkehr. Beide Strecken sind inzwischen grĂśĂtenteils stillgelegt und teilweise abgebaut. Auf der einstigen Bahnstrecke nach WeiĂwasser besteht zwischen Forst, dem sĂźdlich gelegenen Gewerbegebiet in Nähe der Autobahn A15 sowie der Gemeinde GroĂ Schacksdorf-Simmersdorf regelmäĂiger GĂźterverkehr.
Von 1893 bis 1965 bestand die Forster Stadteisenbahn, eine straĂenbahnähnliche Kleinbahn mit GĂźterverkehr.
Busverkehr
Der Ăśffentliche Personennahverkehr wird unter anderem durch den PlusBus des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erbracht. Folgende Verbindungen fĂźhren, betrieben von der Spree-NeiĂe-Bus, ab Forst:
StraĂenverkehr
Forst liegt an der BundesstraĂe B 112 zwischen Guben und der Anschlussstelle Forst an der A 15 (Dreieck SpreewaldâGrenzĂźbergang ForstâOlszyna). An dieser Anschlussstelle an der sĂźdlichen Stadtgrenze setzt sich die StraĂe als B 115 nach Bad Muskau und GĂśrlitz fort. Die LandesstraĂe L 49 (bis 2005 B 122) zwischen Cottbus und der Anschlussstelle Bademeusel der A 15 durchquert in West-SĂźdost-Richtung das Stadtgebiet.
In der Innenstadt gibt es keinen GrenzĂźbergang nach Polen. Der StraĂenĂźbergang ForstâZasieki befindet sich etwa 3 km nĂśrdlich des Stadtzentrums.
Luftverkehr
Mit dem Flugplatz Neuhausen sowie dem Flugplatz Welzow befinden sich gegenwärtig zwei aktive Verkehrslandeplätze in der Region. Rund 30 km nÜrdlich von Forst befand sich zudem der Flugplatz Cottbus-Drewitz. Am 31. Januar 2020 wurde der dortige Flugbetrieb vollständig eingestellt. Der etwa 9 km sßdlich gelegene ehemalige Flugplatz Preschen wurde hingegen bis 1994 rein militärisch genutzt.
Bildung
Forst hat mehrere Grundschulen, eine Oberschule, ein Oberstufenzentrum (OSZ)cite-ref-24[24] und das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium. Dieses wurde zu einer Europaschule entwickelt, die diverse SchĂźleraustausch-Programme sowie bilingualen Unterricht anbietet. Das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium trägt den Titel âSchule ohne Rassismusâcite-ref-25[25] und verfĂźgt Ăźber ein kulturell-ästhetisches Profil.
Sport
Die Radrennbahn Forst, die am 17. Juni 1906 eingeweiht wurde, ist eine der ältesten Deutschlands. Alljährlich werden hier zahlreiche Steherrennen veranstaltet. 1932 war die Rennbahn Drehort des Films Strich durch die Rechnung mit Heinz Rßhmann. Auch der Europameister bei den Stehern wurde schon in Forst ausgefahren. Am 29./30. August 2009 fand erneut die Steher-EM in Forst statt. Die Radrennbahn wurde mittlerweile auch zur Nutzung fßr den Reitsport erweitert, sodass jährlich ein Reit- und Springturnier mit internationaler Beteiligung stattfindet.
Das Stadion am Wasserturm wurde 1921 erÜffnet und war von 1954 bis 1975 Bestandteil der in unmittelbarer Nähe beheimateten Kinder- und Jugendsportschule, Vorgänger der Lausitzer Sportschule Cottbus.
Forster Vereine gehĂśrten zu den Anfängen des FuĂballs zu den fĂźhrenden Vereinen in der Region und erreichten Ăźberregionale Erfolge. Am 14. Januar 1904 wurde der Verband Niederlausitzer Ballspiel-Vereine im Restaurant Hohenzollern in Forst (Lausitz) neu gegrĂźndet. Der FC Askania Forst und der FC Viktoria Forst standen in den 1910er und 1920er Jahren in der Meisterschaftsendrunde des DFB. Der TV 1861 Forst wurde 1927 FuĂballmeister der Deutschen Turnerschaft. Der TuS SĂźden Forst stand 1919 und 1926 in der Endrunde der ATSB-FuĂballmeisterschaft. Der SV SĂźden Forst und der Verein SV Rot-WeiĂ Forst schlossen sich 2011 zum Verein SV Lausitz Forst. Aktuell spielen die FuĂballmannschaften aus Forst in unteren Ligen.
Das Lausitzer Seesportteam gehÜrt im Seesportmehrkampf zu den leistungsstärksten Clubs dieser Sportart und stellte in den vergangenen Jahren immer wieder Deutsche Meister, vor allem in den weiblichen Altersklassen. Dieser Sport wird in Forst seit den 1960er Jahren betrieben.
Die SG Bademeusel gehĂśrt zu den besten Faustball-Mannschaften in Deutschland. Die Frauen spielten von 2006 bis 2008 in der 1. Faustball-Bundesliga Nord.
Ein ausgebautes Radwegenetz im Umkreis der Stadt ermĂśglicht groĂe und kleine Touren mit dem Fahrrad. Interessant und reizvoll sind die NeiĂeauen, aber auch das Niederlausitzer Hinterland. Die Wege eignen sich auch fĂźr den sportlich ambitionierten Radler (asphaltiert). Jährlich zu Himmelfahrt findet eine VĂślkerwanderung mit dem Fahrrad in der Gegend statt.
PersĂśnlichkeiten
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Peter Penick (1470â1547), katholischer Kontroverstheologe, nannte sich nach seiner Geburtsstadt Sylvius â âaus Forstâ
⢠Christian Hieronymus von Stutterheim (1690â1753), Wirklicher Geheimer Rat und Erster Minister
⢠Johann Martin Boltzius (1703â1765), lutherischer Pfarrer, USA-Emigrant
⢠Gustav Brauer (1830â1917), Unternehmer, Reichstagsabgeordneter (DRP)
⢠Georg Avellis (1864â1916), Laryngologe
⢠Hugo Baum (1867â1950), erster Botaniker und Entdecker im sĂźdlich-tropischen Innerafrika, Kunene-Sambesi Expedition
⢠Karl Adolf Schulz (1870â1937), Parteisekretär der SPD und Abgeordneter des Oldenburger Landtags
⢠Alfred Tostary (1872â1942), Sänger und Stummfilm-Regisseur
⢠Max RĂźdiger (1875â1953), landwirtschaftlicher Technologe und Hochschullehrer in MĂźnchen, Hohenheim und Ankara
⢠Theodor Wolff (1875â1923), Politiker (SPD), Mitglied des Reichstags
⢠Richard Flockenhaus (1876â1943), Maler
⢠Ada Battke (1879ânach 1958), Schriftstellerin
⢠Friedrich Giese (1882â1970), Musiklehrer und Musikforscher
⢠Franz Kunz (1883â1939), Parteifunktionär (NSDAP)
⢠Georg Wiesner (1884â1931), OberbĂźrgermeister von GĂśrlitz
⢠Johannes Nobel (1887â1960), Indologe
⢠Wilhelm Braun (1889â1974), Jurist, Bibliothekar und Historiker
⢠Bruno Kastner (1890â1932), Schauspieler
⢠Georg Thomas (1890â1946), General der Infanterie (Wehrmacht)
⢠Wolf-GĂźnther Trierenberg (1891â1981), Generalleutnant
⢠Erich Neumann (1892â1951), nationalsozialistischer Staatssekretär, Teilnehmer der Wannsee-Konferenz
⢠Max Seydewitz (1892â1987), Politiker (SPD/SED), Ministerpräsident Sachsens (1947â1952)
⢠Ernst Kantorowicz (1892â1944), Kommunalbeamter und Hochschullehrer, ermordet in Auschwitz
⢠Erich Gritzbach (1896â1968), SS-FĂźhrer und persĂśnlicher Referent Hermann GĂśrings
⢠Paul Hornick (1898â1964), Politiker (KPD, SED)
⢠Alexander Besser (1899â1978), Jurist
⢠Erich Vierhub (1901â1998), Manager, Vorstandssprecher der Dresdner Bank
⢠Paul Gebauer (1901â1963), Gewerkschafter
⢠Werner Heyde (alias Fritz Sawade, 1902â1964), Psychiater und Leiter der medizinischen Abteilung der âEuthanasieâ-Zentrale während der Zeit des Nationalsozialismus
⢠Margarete Schahn (1903â1996), Politikerin (SED), OberbĂźrgermeisterin der Stadt Cottbus
⢠Max Duch (1905â1988), Chemiker und Nationalpreisträger der DDR
⢠Kurt Schuster (1906â1997), Maler und Grafiker
⢠Charlotte Beradt (1907â1986), Journalistin und Publizistin
⢠Hilde Scheppan (1907â1970), Opernsängerin
⢠Wilhelm Rescher (1911â1983), Politiker (KPD/SED), OberbĂźrgermeister von Potsdam
⢠Ulrich Riemerschmidt (1912â1989), Verleger
⢠Fritz MĂźller (1920â2001), Politiker (SED)
⢠Erich Geister (1921â1995), BĂźhnenbildner
⢠Wolfgang Plenert (1921â2000), Pädiater und Hochschullehrer
⢠Karl-Heinz Kramer (1924â2006), Filmproduzent, Dokumentarfilmer
⢠Ruth Altheim-Stiehl (1926â2023), Althistorikerin
⢠Rolaf Schahn (1928â2016), Offizier und Politiker
⢠Siegfried Pollack (1929â2018), Maler
⢠Rudolf Grenz (1929â2000), Historiker, geboren in GroĂ Bademeusel
⢠Walter Lobner (* 1930), Generalmajor der NVA
⢠Horst Lamberty (1931â2020), Brigadegeneral
⢠JĂźrgen Manthey (1932â2018), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
⢠Manfred Bogisch (1933â2020), Historiker und Parteifunktionär (LDPD, BFD)
⢠Ingrid Werner (1935â2022), Jazz- und Schlagersängerin
⢠Norbert Angermann (* 1936), Historiker
⢠Sieglinde Puttrich-Gurth (* 1937), Ărztin und Politikerin (LDPD), Abgeordnete der Volkskammer der DDR
⢠Jßrgen Schwarz (* 1937), Politiker (DSU)
⢠Gßnter Stein (* 1937), Internist
⢠Lieselotte Jelowik (1937â2017), Juristin
⢠Peter Veddeler (* 1941), Historiker und Staatsarchivar
⢠Manfred FluĂ (* 1943), Mitglied der Bremischen BĂźrgerschaft 1971â1999, Senator der Freien Hansestadt Bremen 1994â1995
⢠Peter Kersten (1943â2023), âZauberpeterâ, wirkte im DDR-Fernsehen und dem MDR
⢠Gerhard Reinfeld (* 1944), Politiker (CDU)
⢠Karin Rätzel (* 1947), Oberbßrgermeisterin von Cottbus
⢠Hartmut Goldschmidt (* 1956), Internist
⢠Maria Nooke (* 1958), Soziologin
⢠Gßnter Nooke (* 1959), Politiker (CDU), MdB und DDR-Oppositioneller
⢠Jßrgen Goldschmidt (* 1961), Politiker (FDP)
⢠Dietmar Woidke (* 1961), seit 2013 Ministerpräsident von Brandenburg (SPD)
⢠Arved Birnbaum (1962â2021), Schauspieler, Regisseur und Schulleiter
⢠Kathrin Michel (* 1963), Politikerin (SPD), Mitglied des Deutschen Bundestages
⢠Frank Richter (* 1963), Bildender Kßnstler
⢠Michael Schierack (* 1966), Landtagsabgeordneter (CDU)
⢠Torsten PĂśtzsch (* 1971), OberbĂźrgermeister von WeiĂwasser
⢠Jens Oberhoffner (* 1972), Landtagsabgeordneter (AfD)
⢠Sarah-Judith Mettke (* 1981), Filmregisseurin
⢠Franziska Trunte (* 1986), Synchronsprecherin
⢠Philipp Wesemann (* 1989), Politiker (SPD)
⢠Lars Katzmarek (* 1992), Rapper und Politiker (SPD)
⢠Julian Brßning (* 1994), Politiker (CDU)
⢠Luzie Juckenburg (* 1997), Schauspielerin
Sportler-PersĂśnlichkeiten
⢠Bruno Lehmann (1896â1969), FuĂballspieler
⢠Kurt Domke (1914â2018), Turner
⢠Heiner Schuster (1920â2017), FuĂballspieler
⢠Siegfried KÜhler (* 1935), Bahnradsportler
⢠Siegfried Aldermann (1938â2005), FuĂballspieler
⢠Siegfried Schneider (* 1939), Volleyballspieler
⢠Gunhild Hoffmeister (* 1944), Leichtathletin
⢠Matthias Jahn (* 1948), FuĂballspieler
⢠Michael Milde (* 1948), Radrennfahrer
⢠Monika Peikert (* 1952), Fßnfkämpferin
⢠Frank-Peter Bischof (* 1954), Kanute
⢠Rainer Salan (* 1954), Radrennfahrer
⢠Detlef Ullrich (* 1955), FuĂballspieler
⢠Bernd Mudra (1956â2024), FuĂballspieler
⢠Siegmund Turteltaube (* 1960), Behindertensportler
⢠Ramona Balthasar (* 1964), Ruderin
⢠RenĂŠ Rydlewicz (* 1973), FuĂballspieler und -trainer
⢠Martin Mßller (* 1974), Radrennfahrer
⢠Marcel MÜbus (* 1976), Radrennfahrer
⢠Heiko Szonn (* 1976), Radrennfahrer
⢠Ronny Scholz (* 1978), Radrennfahrer
⢠Christin Muche (* 1983), Bahnradsportlerin
⢠Christopher Beck (* 1984), FuĂballspieler
⢠Stefan Schäfer (* 1986), Radrennfahrer
⢠Melanie Gernert (* 1987), Volleyballspielerin
⢠Romy Kasper (* 1988), Radrennfahrerin
⢠Thomas Schneider (* 1988), Leichtathlet
⢠Franz Schiewer (* 1990), Radrennfahrer
⢠Victoria Krug (* 1998), FuĂballspielerin
⢠Philip Kuschel (* 1998), Eishockeyspieler
⢠Robin Wilzeck (* 1999), American-Football-Spieler
⢠Julian Krahl (* 2000), FuĂballspieler
Mit Forst verbundene PersĂśnlichkeiten
⢠Luise Elisabeth von WĂźrttemberg-Oels (1673â1736), Herzogin von Sachsen-Merseburg, in Forst hatte sie Ăźber Jahrzehnte ihren Witwensitz
⢠Christian August Jacobi (1688ânach 1725), Komponist, seit 1717 fĂźr vier Jahre Kapelldirektor der Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg in Forst
⢠Korbinian Brodmann (1868â1918), Neuroanatom, die Grabstätte befindet sich auf dem Hauptfriedhof in Forst
⢠Rudolf KĂźhn (1886â1950), Architekt, Stadtbaurat in Forst
⢠Gottlob Philipp, grĂźndete 1872 die Forster Pianofabrik Philipp in der Cottbuser StraĂecite-ref-26[26]
⢠Brigitte Frank (1895â1959), aufgewachsen in Forst, Ehefrau des nationalsozialistischen Politikers Hans Frank
⢠Gerhard Pohl (1937â2012), Politiker (CDU), 1990 kurzzeitig DDR-Minister fĂźr Wirtschaft
⢠Klaus-Dieter Stenzel (* 1950), Bundesliga-Schiedsrichter, seit 1983 wohnhaft in Forst
⢠Andreas KlÜden (* 1975), Radrennfahrer, ausgebildet bei der SG Dynamo Forst
Siehe auch
Literatur
⢠Martin Zeiller: Forst. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Superioris Saxoniae, Thuringiae, Misniae et Lusatiae (= Topographia Germaniae. Band 12). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1650, S. 81â82 (Volltext [Wikisource]).
⢠Karl Bankmann: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg. Landkreis Spree-NeiĂe 16.1 = Städte Forst (Lausitz) und Guben, Amt Peitz und Gemeinde SchenkendĂśbern. Wernersche Verlagsgesellschaft Worms 2012, ISBN 978-3-88462-334-3.
⢠Wolfgang Hanke, Johannes Dette: Gott loben ist unser Amt. Forst (Lausitz) als Orgelstadt. Evangelische Kirchengemeinde, Forst (Lausitz) 2005, DNB 978171225.
⢠Annett Kaiser, Ines Nareike, Petra Ploschenz, Kaija Voss: Forst â ein ÂŤdeutsches ManchesterÂť in der Lausitz. In: kunsttexte.de â Journal fĂźr Kunst- und Bildgeschichte, 2002, Ausgabe 1.
⢠Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) e. V. (Hg.): Forster Jahrbßcher fßr Geschichte und Heimatkunde. Forst 2005ff.cite-ref-27[27]
⢠NN: Plan der Stadt Forst (Lausitz) 1934, Stadtplan, Hoene, Forst (Lausitz) 1934 (Reprint). Peter â Niederlausitzer Verlag, Guben 2004, ISBN 978-3-935881-21-0
⢠Johann Christoph Schneider: Chronik der Stadt- und Standesherrschaft Forst vor und nach der Vereinigung mit der Standesherrschaft PfÜrten. Ausgabe von 1846 in der Google-Buchsuche. Reprint: Niederlausitzer Verlag, Guben 2008, ISBN 978-3-935881-57-9.
⢠Stadt Forst [Lausitz] (Hrsg.): Heinrich Graf von Brßhl und die Herrschaft Forst-PfÜrten Druckzone GmbH & Co. KG Cottbus 2013.
⢠Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) e. V. (Hrsg.): Zur Geschichte der Juden in Forst. Jßrgen Meissner, Dirk Wilking, 1998.
Weblinks
Commons
: Forst
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Forst (Lausitz)
â ReisefĂźhrer
⢠Stadt Forst (Lausitz)
⢠Eintrag im Kommunalverzeichnis Brandenburg
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-bb-11. BevĂślkerungsstand im Land Brandenburg Dezember 2024 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen, basierend auf dem Zensus 2022) (Hilfe dazu).
cite-note-22. â §1 (1) der Hauptsatzung der Stadt Forst (Lausitz)/MÄsto BarĹĄÄ (ĹuĹžyca)
cite-note-33. â Stadt Forst (Lausitz). Serviceportal Brandenburg, abgerufen am 3. März 2024.
cite-note-44. â Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis fĂźr das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 249
cite-note-66. â (red.): Neunte Forster Grenzrose am 9.11.18 eingeweiht. In: Der Märkische Bote, Rubrik Forst und DĂśbern, 16. November 2018, abgerufen am 22. September 2019
cite-note-77. â Statistisches Reichsamt, "Wirtschaft und Statistik", Ausgabe "1. Dezember-Heft 1933, Seite 717
cite-note-88. â Amtliches Gemeindeverzeichnis fĂźr das Deutsche Reich auf Grund der Volkszählung 1939, auf digi.bib.uni-mannheim.de, abgerufen am 1. März 2023
cite-note-99. â Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Spree-NeiĂe. S. 18â21
cite-note-1010. â BevĂślkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
cite-note-1111. â Amt fĂźr Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. BevĂślkerungsentwicklung und BevĂślkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
cite-note-1212. â Ergebnis der Stadtverordnetenwahl Forst (Lausitz) am 9. Juni 2024
cite-note-1313. â Stadtverordnetenversammlung. Ratsinformationssystem Forst (Lausitz), abgerufen am 6. Juli 2024.
cite-note-1414. â Ergebnis der BĂźrgermeisterstichwahl am 15. März 2015 (Memento vom 9. Februar 2016 im Internet Archive)
cite-note-1515. â Sensation in Forst (Lausitz) â Philipp Wesemann wird als jĂźngster Brandenburger BĂźrgermeister die Geschicke der Stadt in Zukunft lenken. In: niederlausitz-aktuell.de. 15. März 2015, abgerufen am 8. November 2022.
cite-note-1616. â Hartmut Landes: Erstaunen Ăźber klares Wählervotum. In: Lausitzer Rundschau. 17. März 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 19. März 2015; abgerufen am 20. März 2015.
cite-note-1717. â Wesemann räumt seinen Stuhl. In: Lausitzer Rundschau. 24. November 2017, abgerufen am 24. November 2017.
cite-note-1818. â Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74
cite-note-1919. â Ergebnis der BĂźrgermeisterwahl in Forst (Lausitz). Landeswahlleiter des Landes Brandenburg, abgerufen am 8. November 2022.
cite-note-2020. â Wappen der Stadt Forst (Lausitz). Serviceportal Brandenburg, abgerufen am 3. März 2024.
cite-note-2121. â Das Wappen der Stadt Forst (Lausitz). Stadt Forst (Lausitz), abgerufen am 3. März 2024.
cite-note-2222. â Das Wappen der Stadt Forst (Lausitz). Stadt Forst (Lausitz), abgerufen am 8. November 2022.
cite-note-2323. â Reges jĂźdisches Vereinsleben. In: www.uni-potsdam.de. Abgerufen am 18. März 2021.
cite-note-2424. â OSZ1 SPN. Abgerufen am 22. Juli 2024.
cite-note-2626. â Die Axt am Klavier (Memento vom 17. Januar 2015 im Internet Archive). Website des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz)
cite-note-2727. â Publikationen. Museumsverein Forst, abgerufen am 8. November 2022.